Literatur
Sachbücher zum Thema Geschichte des Tango
- Tango – Geschichte und Geschichten. Von Arne Birkenstock und Helena Rüegg. dtv 2001
Der Tango in all seinen Facetten von den Anfängen bis zu den aktuellen Entwicklungen. Ein umfassender Überblick über Tanz, Musik und Texte des argentinischen Tangos, über sein historisches und soziales Umfeld.
- Tango. Von Dieter Reichardt. Suhrkamp Verlag 1984
Dieter Reichardt geht in diesem Band auf die historische und kulturelle Entwicklung des Tangos in seinen Ursprungsländern Argentinien und Uruguay ein. Einen großen Teil des Buches nehmen Tangotexte im spanischen Original mit Übersetzung ein.
- Tango. Wehmut, die man tanzen kann. Von Horacio Salas / Illustrationen von Lato. Edition Elke Heidenreich bei C. Bertelsmann 2010
In diesem Buch wird das Phänomen Tango originell und in knappen, prägnanten Worten vorgestellt und durch die ausdrucksstarken, pointierten Zeichnungen genial ergänzt.
- Melancholie der Vorstadt: Tango. Hrsg. Künstlerhaus Bethanien. Verlag Fröhlich & Kaufmann 1982
Dieses große und wunderbare Bilder- und Lesebuch ist alt, aber ein wahrer Schatz! Es erschien zur Ausstellung Tango im Künstlerhaus Bethanien.
- Tango – das kurze Lied vom langen Abschied. Von Raimund Allebrand. Horlemann 2003
Der Autor erzählt aus der Geschichte des Tango, erläutert das Umfeld seiner Entstehung und berichtet über Texter, Musiker und Interpreten. Viele übersetzte Liedtexte.
Belletristik zum Thema Tango
- Im Himmel Tango. Roman Von Elsa Osorio. Insel Verlag 2007
Einen Film über die Geschichte des Tango drehen? Nur allmählich kann sich die junge Pariserin Ana mit dem Gedanken anfreunden, bedeutet das doch, sich mit ihrem Geburtsland Argentinien auseinanderzusetzen und mit der unrühmlichen Vergangenheit ihrer herkunftsstolzen Familie. Ihre Recherchen führen sie ans Ende des 19. Jahrhunderts, als in Buenos Aires Hunderttausende Einwanderer von Bord der Schiffe gehen und der Tango, diese neue selbstbewusste Musik, auf den Tanzböden Menschen unterschiedlichster Herkunft vereint – und Familien spaltet.
- Drei Minuten mit der Wirklichkeit. Roman Von Wolfram Fleischhauer. Knaur Verlag 2002
Dieser Roman ist eine furiose Liebesgeschichte zwischen Ballett und Tango, ein Künstlerroman – und nicht zuletzt ein auf erschütternden Fakten beruhender Politthriller.
- Dreimal im Leben. Roman Von Arturo Pérez-Reverte. Insel Verlag 2013
Es ist das Jahr 1928, als der Eintänzer Max, jung und von wildem Charme, der aparten Schönheit Mecha auf einem Ozeandampfer begegnet. Sie ist gebunden, ein Tanz die einzige Möglichkeit, ihr näherzukommen. Als sie kurz darauf in Buenos Aires durch die zwielichtigen Tangobars der Stadt ziehen, beginnt für Max und Mecha das Abenteuer ihres Lebens: die große Liebe. Eine Liebe, die erst viele Jahre später auf der Promenade Nizzas zwischen entrücktem Glamour und den Wirren des Krieges eine zweite Chance erhält …
- Die Tangospielerin. Roman Von Carolina de Robertis. Fischer Verlag 2017
Ein faszinierendes Frauenschicksal Anfang des letzten Jahrhunderts in Buenos Aires, Stadt des Tangos, der Hoffnungen und verlorenen Träume. Buenos Aires, 1913. Als die siebzehnjährige Leda in Argentinien ankommt, sucht sie vergebens nach ihrem Ehemann Dante. Sie muss erfahren, dass er tot ist. Alles, was ihr von ihm bleibt, ist die Truhe mit seinen Kleidern. Völlig auf sich gestellt, entdeckt sie eine wunderbare, tieftraurige Musik, die sie noch nie zuvor gehört hat: den Tango. Aber es ist nur Männern erlaubt, diese Musik zu spielen. Mit der Geige ihres Vaters, kurzen Haaren und im Anzug ihres Mannes schließt sie sich einer Tangogruppe an…
- Tango fatal. Geschichten. Herausgeberin Karin Betz. Unionsverlag 2023
»Ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann«, so versuchte der Komponist Enrique Santos Discépolo einst den Tango in Worte zu fassen. Schmerzlich und schön, geheimnisvoll und leidenschaftlich – Tango ist mehr als Musik, mehr als Bewegung. Er ist Metapher für alles Unergründliche: Liebe, Sehnsucht, Lebensgier, Erinnerung. Die Frau, die uns verschmäht, die Seele der Argentinier, die Biografie eines Sängers oder ein seltsamer Ritualmord werden in diesen Erzählungen zu einem Spiegel des Tanzes. Wir begegnen dem Tango als absurder Daseinsform, todbringender Obsession, Begleitmusik der argentinischen Einwanderer, Berliner Selbstfindung oder später Rache an der argentinischen Militärdiktatur. Und immer wieder erleben wir ihn in Gestalt seiner Sänger, Tänzer und Lokale. Mit Texten von Henning Mankell, Julio Cortázar, M. A. Numminen, Jorge Luis Borges, Elsa Osorio u. v. a.